Filterkaffee und Texte

11.20 Uhr

Kalter Herbsttag – nix mit draußen sitzen. Zum Glück gibt es in Niedersachsen noch Cafes mit Raucherräumen. Wohne zwar in NRW aber direkt an der Grenze. Sehr praktisch! In Bad Rothenfelde habe ich mehrere Lieblingscafes. Je nach Jahreszeit und Wetterlage suche ich mir das passende aus. Ich gehe nur in Cafes, in denen es noch echten Filterkaffee gibt. Crema mag ich nicht und 12.000 Kaffeepads pro Minute weltweit ist einfach zuviel Müll. (nachzulesen in: The Heritage Post Nr. 3 Oktober 2014)

Aber jetzt zur Arbeit. Ich bin immer wieder erstaunt, was beim Überarbeiten von Texten noch alles zutage tritt, besonders, wenn sie eine Weile geruht haben. Gut, meine Bilderbuchgeschichten sind nicht so textlastig, meistens nicht länger als 3000-5000 Zeichen, also ca. 2-3 Normseiten. Dabei lernt man übrigens sehr gut, sich kurz zu fassen und die Sache auf den Punkt zu bringen.

Zurzeit arbeite ich an vier Oster- und zwei Weihnachtsgeschichten. Hase Franz, Tüpfeltau, Poldi Purzel und Trinchen fragt den Osterhasen, kommen langsam auf die Welt. Es geht vorwärts! Nach jeder Korrektur mache ich einen neuen Ausdruck. Ich überarbeite ungern am Laptop. Ich weiß nicht, ob`s nur mir so geht, aber am Bildschirm überseh ich vieles, was mir beim gedruckten Text schneller ins Auge springt. Wenn ich glaube, fertig zu sein, schalte ich die Stilanalyse von Papyrus ein. Was dann noch alles auftaucht!!! An der Stilanalyse kann man übrigens gut seinen eigenen Fortschritt erkennen. Waren es vor ein paar Wochen noch Unmengen von unnützen Adjektiven, Adverbien, Hilfsverben und Wortwiederholungen, kann ich jetzt eine Verringerung feststellen. Das halte ich für einen Beweis, dass das theoretische Wissen über das Schreiben nicht ausreicht. Man muss schreiben und immer wieder schreiben, um sich zu verbesseren

Auf dem Weg zur Arbeit

Auf dem Weg zur Arbeit

Cafe Strathmann Bad Rothenfelde

Cafe Strathmann Bad Rothenfelde. Aufmerksame, freundliche Bedienung und gemütliche Atmosphäre

Rü 24.10.14-6

Bei der Arbeit

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