Texte überarbeiten im Cafe

18.30 Uhr

Elch1

Elche sind hilfreich beim Texte überarbeiten

Heute war ein schöner Tag. Okay, draußen viel Regen, aber im Bad Rothenfelder Lieblingscafe schön muckelig. Rechts neben mir an der Wand glotzt mich immer der Elch an.

Heute war er sehr hilfreich, fungierte als Ideenlieferant!

Elch2

Wenn das nix hilft, muss der Text noch warten.

Textüberarbeitung war angesagt. Viele Kolleginnen und Kollegen mögen diesen Arbeitsabschnitt nicht, zumindest höre ich das immer wieder. Ich mag diesen Teil meiner Arbeit sehr. Habe heute vier kleine Geschichten für die Endabnahme überprüft. Ich war mit einigen Formulierungen nicht zufrieden (Heute nicht! Gestern gefielen sie mir, und ja ich weiß: irgendwann muss man das Baby in die Welt entlassen), aber solange ich noch was zum Feilen und Schleifen finde, mag ich sie nicht aus der Hand geben. Möglichst wenig Korrekturpotential für die Lektorin als oberste Devise. Als ich nicht mehr weiter wusste, kam der Elch ins Spiel. Ein bisschen rumkaspern, das bringt`s! Liebgewordene Sätze oder Formulierungen aus dem Text zu streichen ist nie leicht – das kann schmerzen. Aber was soll`s. Zum Glück habe ich immer alle Versionen im Rechner gespeichert, könnte also auf sie zurückgreifen. Manchmal muss man mutig sein (“Schreiben ist nichts für Feiglinge” – Hans Peter Roentgen) Wenn man sich dann traut, ist es meistens von Vorteil für das Geschriebene. Heute habe ich eine komplette Textseite für ein Bilderbuch gekillt. Weg! Jetzt musste ich eine weitere Scene einfügen (ausdenken).

Denk, Denk, Doppeldenk!

Rü-29.10.14-2

Da kommt gleich was.

Es hat geklappt! Kann man dann demnächst mal lesen. Wird aber noch dauern. Noch ist die Geschichte nicht verkauft und wenn das klappt, dauerts auch noch mal gut 18 Monte bis sie veröffentlicht ist. Denke in letzter Zeit verstärkt über Self-Publishing nach!

Schreibe einen Kommentar